Städtepartnerschaft Ausstellung im Finanzamt wird verlängert

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Zur Ausstellung werden auch die Tierfiguren der Ilmenauerin Heide Bürmann gezeigt. Foto: Uwe Appelfeller

Die Ausstellung von Künstlern aus Ilmenau und der Partnerstadt Homburg wird bis Ende Oktober verlängert. Ein Grund dafür ist der unerwartet große Publikums-Zuspruch.

Ilmenau - Die Ausstellung „Meer Erde Wald“ im Ilmenauer Finanzamt wird nun doch noch bis zum Monatsende verlängert. Ein Grund dafür sei die unerwartet gute Resonanz des Publikums, sagte Stadtrat und Beigeordneter Eckhard Bauerschmidt, der als Ilmenaus Städtepartnerschaftsbeauftragter fungiert und bei der Installation mitgewirkt hatte. „Die Ausstellung wird wirklich sehr gut angenommen“, sagte er, wies aber auch darauf hin, dass noch einige Absprachen nötig seien: Es müssten noch ehrenamtliche Helfer zur Betreuung der Ausstellung gewonnen werden, dann soll die Ausstellung ab Freitag dieser Woche bis zum 30. Oktober wieder täglich von 15 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Ursprünglich war die Ausstellung nur für zehn Tage in Ilmenau geplant und sollte am vergangenen Sonntag auslaufen, wovon jedoch zumindest die vier beteiligten Künstlerinnen aus Ilmenau (Katrin Rose, Katharina Kerntopf, Gerlinde Rusch und Heide Bürmann) nicht begeistert waren. Für eine so kurze Zeit sei der Aufwand eigentlich zu groß, hatten sie im Vorfeld gesagt. Anlässlich des 30. Jahrestags der Städtepartnerschaft zwischen Ilmenau und Homburg war die Ausstellung mit weiteren drei Künstlern aus Homburg und vier aus deren Partnerstadt La Baule zunächst 2019 in Homburg gezeigt worden. Initiatorin war Homburgs Städtepartnerschaftsbeauftragte Simone Lukas. Danach kam die Ausstellung nach Ilmenau, konnte aber zu Beginn des vergangenen Jahres wegen der Corona-Pandemie nicht öffentlich gezeigt werden. Das wurde kürzlich nachgeholt: Seit dem 8. Oktober werden Werke der elf Künstler im Ausstellungsraum des Ilmenauer Finanzamtes gezeigt.

Ursprünglich war der anschließende Plan, dass die Kunstwerke am gestrigen Dienstag wieder nach Homburg gebracht werden sollten. Wegen des guten Zuspruchs wird die Ausstellung nun aber um eineinhalb Wochen verlängert. Denn zur offiziellen Finissage, die am Samstag, 30. Oktober, um 15 Uhr geplant ist, hat sich auch Homburgs Städtepartnerschaftsbeauftragte angekündigt – möglicherweise mit einigen der dortigen Künstler im Schlepptau. „Damit besteht anschließend logistisch die Möglichkeit, dass Simone Lukas die Exponate wieder mit nach Homburg zurücknehmen kann“, erklärte Eckhard Bauerschmidt. app

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