Energie ist teuer geworden. Und zwar so teuer, dass sich jeder genau überlegen muss, woher er seinen Strom, beziehungsweise sein Gas bezieht. Wer bisher von Billiganbietern versorgt wurde, hat oft sein blaues Wunder erlebt. Und sucht sein Heil im Wechsel. Seit Januar vergangenen Jahres gibt es immer mehr Neukundenanträge bei den Stadtwerken Suhl/Zella-Mehlis (SWSZ). Allein im vergangenen Jahr waren es rund 2300. Seit Jahresbeginn sind 700 Neukunden hinzu gekommen. Zu ihnen gehören im Übrigen auch jene Kunden, deren Anbieter in Insolvenz gehen mussten. Tino Schäfer, Geschäftsführer der SWSZ, nennt die Entwicklung für sein Unternehmen am Mittwochabend vor den Suhler Stadträten eine Riesenherausforderung.