Etwa zehn Bürger waren im Stadtteil Jerusalem zur Infotour von Bürgermeister Fabian Giesder (SPD) gekommen. Eine ihrer dringlichen Fragen an ihn: Wie geht es mit dem Tegut-Markt vor Ort weiter, nachdem die Handelskette Insolvenz angemeldet hat? Immerhin sei der Laden für viele ältere Anwohner das nächste Geschäft. Auch die Bürger aus Utendorf würden dort häufig einkaufen. Doch die Stadt weiß auch nicht ganz genau, wie die Perspektive des Marktes in dem Meininger Stadtteil aussieht. Die Angst vor der Schließung des Tegut-Geschäftes konnte der Bürgermeister den Anwohnern dennoch etwas nehmen. Denn bei den meisten Geschäften der Handelskette handele es sich in Meiningen um inhabergeführte Läden. Das treffe auch auf den im Stadtteil Jerusalem zu. Hier wurden die Waren bisher über Tegut bestellt und eigenständig verkauft. Gut möglich, dass das Geschäft nun seine Waren von einem anderen Anbieter bezieht.