Stadtrat Vacha Grünes Licht für Sanierung der L 2601

Der schlechte Zustand der L 2601 sorgt seit Jahren für Unmut – jetzt soll sich etwas tun. Foto: Heiko Matz

Die Vachaer Stadträte haben am Dienstagabend den entscheidenden Beschluss dafür gefasst, dass die Problemstraße L 2601 saniert werden kann.

Vacha - Die L 2601 zwischen Vacha und Oechsen kann saniert werden. Der Stadtrat Vacha hat am Dienstagabend den dafür entscheidenden Beschluss gefasst. Der schlechte Zustand der knapp knapp elf Kilometer langen Straße sorgt seit vielen Jahren für Unmut. Nach einem Schulbusunfall Ende 2017 wurde eine Petition gestartet, mit der Forderung an das Land Thüringen, die Strecke so auszubauen, dass ein gefahrloser Verkehr möglich ist. Daraufhin hatte die Straßenbauverwaltung zunächst die Verkehrsbelastung der L 2601 untersuchen lassen, mit dem Ergebnis, sie habe nicht die Bedeutung einer Landesstraße. In der Folge wurde vom Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV) vorgeschlagen, sie zur Kommunalstraße herabzustufen, sie davor – von 2022 bis 2025 – aber noch für 2,5 Millionen Euro zu sanieren. Über die Vor- und Nachteile dieser Lösung war im Stadtrat vor zwei Wochen ausführlich diskutiert worden (wir berichteten). Nun beschloss das Gremium mit 17 Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen, die Vereinbarung zu unterzeichnen. Die Stadträte hatten den Beschluss „mit gemischten Gefühlen“ gefasst, „weil wir einerseits die Straße saniert bekommen, andererseits aber die Unterhaltungslast übernehmen“, sagte Bürgermeister Martin Müller (CDU) am Mittwoch der Redaktion. „Wir hoffen aber, dass wir für unsere Bewohner eine gute Entscheidung getroffen haben.“

Die Stadt Vacha wird künftig nicht für die gesamte Straße zuständig sein. Ein Streckenabschnitt von knapp zwei Kilometern soll an die Gemeinde Oechsen gehen. 4,7 Kilometer werden Kreisstraße. Vizelandrat Udo Schilling (CDU) hatte das Angebot des Freistaats, die Straße zu sanieren und dann herabzustufen, als „eine sehr gute Lösung für die Region“ bezeichnet – und in der Stadtratssitzung vor zwei Wochen um Zustimmung geworben.

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