Gespannt und neugierig auf das, was sie gleich zu hören und zu sehen bekommen sollten über die Geschichte des Ummerstädter Fanfarenzuges, waren die rund 100 Besucher wohl alle, die nicht nur aus Ummerstadt den Weg ins Rathaus gefunden hatten. Und Gänsehautfeeling kam auf, als Oliver Bonsack und Marko Meister mit ihren Fanfaren die Veranstaltung „anbliesen“. Das war den Besuchern bereits ein erster Beifall wert, bevor Elke Bus, Vorsitzende des Historischen Vereins, auf die Vorstellung der Projektarbeit von Amelie Neubert (Ummerstadt) und Max Schmidt (Hellingen) einstimmte. Projektarbeiten müssen – meist in kleinen Gruppen – von Regelschülern in der 10. Klasse vorgelegt werden. Bereits in der 9. Klasse müssen sie sich für ein bestimmtes Thema entscheiden, damit genügend Zeit zu Erstellung der Arbeit bleibt. Denn ein solches Projekt will vorbereitet und gründlich bearbeitet werden. Dazu braucht es neben einer Lehrkraft – im Fall von Amelie Neubert und Max Schmidt begleitete Lehrerin Petra Schade ihre Arbeit – auch weitere Unterstützung von außen: Die beiden Zehntklässler der Regelschule Heldburg hatten sich auf Anregung von Elke Bus für die Geschichte des Fanfarenzuges Ummerstadt als Thema ihrer Projektarbeit entschieden.
Stadtgeschichte: Der Fanfarenruf „Historischer Verein“ stellt Buch und Film vor
Kurt Lautensack 12.03.2023 - 16:30 Uhr