Im April des vergangenen Jahres erntete CDU-Fraktionschef Lars Jähne mit einem Antrag auf Verkauf der städtischen Immobilie Gothaer Straße 105 einen Shitstorm, der in heftigen Debatten, Beschimpfungen und Bedrohungen gipfelte. Jähne hatte sein Ansinnen mit dem fortschreitenden baulichen Verfall, einem starken Sanierungsbedarf und der aktuellen Haushaltssituation der Stadt begründet. Der vom Verein „Grünes Haus Suhl“, einem Nachfolger des früheren Nutzers Alternatives Jugendforum (AJF), gezahlte Mietzins decke schließlich die anfallenden Sanierungs- und Betriebskosten in keiner Weise, argumentierte er. Das Gebäude sei zudem seit 2011 nicht mehr in der Planung städtischer Jugendarbeit enthalten.
Suhl verkauft Immobilie Es ist aus im Grünen Haus
Georg Vater 08.04.2026 - 18:33 Uhr