Stadt Hildburghausen Öffnet das Freibad im August?

Hildburghausen Bauamtsleiter Rüdiger Kelm sagt, nach der Sanierung des großen Beckens könnte das Freibad in der Kreisstadt Mitte oder Ende August eröffnet werden. Wenn alles klar geht.

Wann wird das seit fast drei Jahren geschlossene Freibad in der Kreisstadt Hildburghausen endlich wieder geöffnet? Das ist eine Frage, die viele Einwohner seit Monaten bewegt. „Fertigstellung in der ersten Augustwoche – so ist der Plan“, hatte Rüdiger Kelm, Bauamtsleiter der Stadt, in der Stadtratssitzung am 23. März auf Anfrage verkündet. Diese Zielstellung für das Großprojekt, in das die Stadt mit Fördermitteln insgesamt fast drei Millionen Euro investiert, muss er inzwischen korrigieren. „Wir haben im März witterungsbedingt Verzug gehabt“, sagt er am Donnerstagnachmittag auf Anfrage unserer Redaktion. Wenn alles klar geht, dann soll Anfang August das sanierte, große Becken befüllt werden und „wir könnten den Testlauf starten“, sagt Kelm. Mitte oder Ende August könnte nach seinen Angaben die Freizeiteinrichtung eröffnet werden. Allerdings würden die Außenanlagen – wie die Rasenflächen – bis dahin nicht fertiggestellt. Ob die Stadt deshalb also einen so späten Start in die Saison, die in Thüringen von 15. Mai bis 15. September dauert, vollziehen wird, ist bislang unklar. „Fakt ist aber, wir wollen unbedingt fertig werden“, sagt Kelm.

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Ohnehin gibt es jedoch trotz Kelms Plan kritische Stimmen, ob das große Becken bis August saniert sein wird. Denn gegenwärtig sind das Becken und sein Drumherum noch eine große Baustelle, auf der Fachkräfte der Baufirma Wenk aus Themar, der für das Edelstahlbecken zuständigen ESM aus Pirna und der Badewassertechnik aus Wertheim arbeiten. Vom Beckenkopf wurden 60 Zentimeter abgeschnitten, die Folie aus dem Becken entfernt und inzwischen die Betonfundamente in das Becken eingebracht. Nach den Vorbereitungsarbeiten für die Installation in der laufenden sollen ab der kommenden Woche die Platten für die Wände und den Boden des Edelstahlbeckens gestellt und verlegt sowie dann verschweißt werden. Das Becken wird auf drei Metern Breite mit einem trittsicheren Fallschutz umrandet.

Im neuen, grauen Technikgebäude neben dem Becken wird die Wasseraufbereitung mit den beiden großen Filtern installiert. Außerdem sollen dort die Schwimmmeister ein Zimmer erhalten sowie einen kleinen, erhöhten Balkon, von dem aus sie das Geschehen im und um das Becken gut beobachten können.