Stadt Hildburghausen Freiwillige sammeln 15 Kubikmeter Müll

Die Frühjahrsputzaktion der Ortsgruppe Hildburghausen des Naturschutzbundes ist ein Erfolg.

 
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Die Frühjahrsputz-Aktionen in den vergangenen vier Jahren haben in Hildburghausen bereits viel bewirkt, doch noch ist nicht aller Müll beseitigt und innerhalb von zwölf Monaten sammelt sich zudem wieder neuer an. Circa 60 Freiwillige, davon ein Viertel Kinder und Jugendliche, haben am Sonntag erneut auf Aufruf der Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) circa 15 Kubikmeter Müll gesammelt in der Kreisstadt. Unter ihnen befanden sich die drei Bürgermeisterkandidaten Kristin Obst, Patrick Hammerschmidt und Florian Kirner. Die Teilnehmer ließen sich auch vom einsetzenden und zeitweise stärker werdenden Regen nicht schrecken – getreu dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.“ Vom Vormittag bis zum Nachmittag sammelten sie circa vier Stunden lang Unrat. Einheimische Unternehmen hatten im Vorfeld der Aktion Warnwesten, Greifzangen und Mülltüten sowie für die Versorgung Bratwürste gespendet.

„Es war supergut“, sagte Esther Dölle, die Vorsitzende der Ortsgruppe, die inzwischen mehr als 120 Mitglieder hat. Die Teilnehmer der Aktion sammelten unter anderem in der Innenstadt, in Bahnhofstraße, Dammstraße, Wiesenstraße und Schleusinger Straße, am Stadtberg, am Speicher Heßberg und in Birkenfeld. Sie fanden beispielsweise ausgediente Fernseher, Teppiche sowie Verpackungen von Speisen und Getränken. Mehrere Sammler fuhren mit ihren Fahrzeugen und Hängern den gesamten Müll zu Containern im Bauhof. „Mein großer Wunsch ist, dass sich künftig noch mehr Einwohner beteiligen“, sagte Esther Dölle. „Wenn jeder mal um sein Haus rumläuft und in der unmittelbaren Nähe schaut, dann sind die Aufgaben besser verteilt und wir bewirken noch mehr. Das wäre ein Traum.“

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