In der Sitzung des Bauausschusses am Dienstag hat der ehemalige Bürgermeister Holger Obst seinem Ärger Luft gemacht. „Eine solche Mauer hinzusetzen, das finde ich eine Katastrophe – so lieblos für eine altehrwürdige Stadt wie Hildburghausen. Ich bin entsetzt“, sagte der Vorsitzende der Fraktion Heimat Stadt Leben/ÖDP/SPD zur Baustelle am sogenannten Schulzeplatz in der Eisfelder Straße. Das Hauptthema sei die Verkleidung der Mauer mit neuen Sandsteinen, die nach Obsts Ansicht dorthin „nicht passen“, auch „die Treppe wegzunehmen war eine falsche Entscheidung“. Er finde es „echt beschämend, es hätte Möglichkeiten gegeben, die alten Sandsteine aufzuarbeiten“. Außerdem waren die bisherigen Arbeiten an der Baustelle, an welcher der Verkehr einspurig per zusätzlicher Ampel geregelt wird, nach Obsts Ansicht „nicht streng gezogen, soll heißen, sie dauern ihm zu lang. „Das ist immer das gleiche Spiel.“