„Über sieben Brücken musst du geh’n ...“ Geisas Bürgermeisterin Manuela Henkel (CDU) erinnerte zur Brückeneröffnung im Ortsteil Borsch an den Hit der Gruppe „Karat“, den die Band schon selbst in der Ulsterstadt gesungen hat – bei ihrem Konzert im Juli 2021 auf dem Schlossplatz. In Borsch gebe es zwar nur eine große Brücke, aber die sieben dunklen Jahre habe man überstehen müssen, bevor man die mehrfach beantragten Fördermittel für die Sanierung endlich vom Land Thüringen bekam. „Das ist vor allem Ortsteilbürgermeister Hubert Wilhelm zu verdanken, der ist immer dran geblieben“, so Henkel. Ende April 2021 kam dann endlich die Zusage für den Zuschuss aus der Landeshauptstadt. Weil im Zuge der Bauwerksanierung jedoch der Überbau so umgestaltet werden sollte, dass Radweg und Fußweg integriert sind, vergingen weitere Monate, um die Planung entsprechend anzupassen. Im August 2022 vergab der Stadtrat die Arbeiten an das Kirchheimer Unternehmen Bickhardt-Bau, und schon im September begann der Umbau. Die Bürgermeisterin lobte die fleißigen Bauleute, welche zügig gearbeitet hatten. „Ihr seid in Borsch heimisch geworden“, bescheinigte sie ihnen. Die Gesamtkosten für den Brückenbau betragen 1,35 Millionen Euro. 883 000 Euro erhielt die Stadt als Zuschuss vom Freistaat Thüringen. „Brücken verbinden Wege, Orte und Menschen“, sagte Manuela Henkel. Sie wünscht dem Bauwerk, dass es allzeit verkehrstüchtig bleibt und die Menschen bereit sind, auch neue Wege zu gehen.