Sportschießen Flug-Chaos sorgt für Frust bei Thüringer Duo

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Pechvogel: Vincent Haaga hat sein Flugzeug verpasst. Foto: Gerhard Kö/nig

In München ist Endstation: Nadine Messerschmidt und Vincent Haaga müssen den Weltcup in Südkorea sausen lassen.

Das weltweite Flug-Chaos macht auch vor den Spitzensportlern nicht halt und sorgt bei ihnen genauso für Frust wie bei gestrandeten Urlaubern oder Geschäftsreisenden. Erwischt hat es diesmal zwei Thüringer Asse, sodass die in Suhl trainierenden Nadine Messerschmidt und Vincent Haaga nicht am Weltcup im südkoreanischen Changwon teilnehmen können.

Sie verpassten in München ohne eigenes Verschulden ihr Flugzeug. Eine Umbuchung war nicht möglich, sodass das Duo schweren Herzens auf die Anreise verzichtete. „Das tut schon ein wenig weh und ist sehr frustrierend. Zumal auch das Starterfeld in Korea nicht so prickelnd ist und ich drei Medaillenchancen gehabt hätte“, meinte Haaga. Das Fehlen von Messerschmidt und Haaga wirkt sich auch auf die Skeet-Teamwettbewerbe aus, die aufgrund von Personalmangel nun ohne deutsche Beteiligung stattfinden.

Keine Anreiseprobleme gab es im Vorfeld des Para-Weltcups in München, der am heutigen Freitag beginnt. Hier ist Südthüringen durch Cliff Junker aus Benshausen vertreten. Insgesamt haben sich 204 Athleten aus 35 Nationen in die Starterliste des ersten Para-Weltcups im Sportschießen auf deutschem Boden eingetragen.

 

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