Sportlerehrung Nachwuchs steht wieder im Fokus

red

150 Gäste verfolgen in der Aula des Rehabilitationszentrums „Thüringer Wald“ in Schleusingen die feierliche Ehrung der besten Nachwuchssportler, -mannschaften und Kindergärten und Schulen

Die nunmehr 16. Nachwuchssportlerehrung der Sportjugend des Kreissportbundes Hildburghausen hatte sich als Veranstaltungsort für das Highlight wieder die Aula der Stiftung Rehabilitationszentrum „Thüringer Wald“ in Schleusingen ausgesucht. Insgesamt waren 150 Gäste – nämlich Sportler, Trainer, Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde und Wegbegleiter – der Einladung gefolgt. Den Auftakt dieser festlichen Gala oblag dabei Lara mit der Trompete und Jenna mit dem Alt-Saxofon vom Kinder- und Jugendorchester Gleichamberg mit den Stücken Doremi (aus dem Musical Sound of Music) und Superkallifragilistisch (aus Mary Poppins). Ulrich Hofmann, der Geschäftsführer beim Kreissportbund (KSB), begrüßte die Sportler und zahlreichen Gäste und führte durch einen wirklich kurzweiligen Abend.

Der Ehrungsmarathon war heuer in drei große Programmpunkte gegliedert: die Auszeichnung sportbetonter Kindergärten „Fit + Aktiv“ mit der Verlängerung des Prädikates „Bewegungsfreundlicher Kindergarten“, die Nachwuchssportlerehrung sowie die Auswertung der Schulsportwettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“. Grußworte überbrachten zudem der Präsident des Kreissportbundes, Uwe Höhn, und der Landrat des Kreises Hildburghausen, Thomas Müller. Der Chef des KSB lobte die besonderen und außergewöhnlichen Leistungen der Nachwuchssportler im Sportjahr 2022: „Wir sind ja nach der langen Pause erst wieder dabei, richtig durchzustarten. Gerade deshalb freuen wir uns über die zuletzt erreichten Ergebnisse. Solche Leistungen sind aber nur durch die Unterstützung der Übungsleiter und Trainer in den Vereinen und der Eltern und Großeltern möglich.“ Ihnen galt Höhns besonderer Dank.

Thomas Müller freute sich, dass nach drei Jahren wieder eine Nachwuchssportlerehrung stattfindet: „Es ist super, dass heute wieder die jungen Sportler hier in Schleusingen im Fokus stehen. Sie haben es sich durch ihre Leistungen verdient. Sport tut nicht nur dem eigenen Körper, sondern auch der Gesundheit gut.“ Und er sicherte auch zu, dass der Landkreis entsprechend seiner Möglichkeiten den organisierten Sport in den Vereinen weiterhin unterstützen wird. Müller lobte außerdem auch die gute Zusammenarbeit mit dem KSB und unterstrich die Wichtigkeit solcher Auszeichnungsveranstaltungen für die Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements.

Mit dem Qualitätssiegel „Fit + Aktiv“ als sportbetonte Kindergärten im Landkreis Hildburghausen wurde in diesem Jahr die Kindertagesstätte „Sonnenschein“ in Reurieth geehrt. Dieses Qualitätssiegel für die Kindergärten des Landkreises beruht auf einer gemeinsamen Initiative von Landkreis, KSB und der AOK-Krankenkasse. Damit gibt es nun im Landkreis bereits 18 Kindertageseinrichtungen mit dem Titel „Fit und Aktiv“. Den Landestitel „Bewegungsfreundlicher Kindergarten“ verlängerten in diesem Jahr der Kindergarten „Schleuseknirpse“ Schleusingen sowie die AWO-Kita „Kleine Weltentdecker“ in Eisfeld. Die Auszeichnung führten Uwe Höhn, Thomas Müller und Kristina Rüttinger (AOK Plus) gemeinsam durch.

Unmittelbar nach dem gemeinsamen Foto wurde es sportlich auf der Bühne. Das Tanzmariechen des SCC Slusia Schleusingen, Xenia Franz, begeisterte mit ihrem Auftritt. Das war genau die richtige Einstimmung auf die Ehrung der erfolgreichen Nachwuchssportler und Mannschaften. Insgesamt wurden 19 Sportler, neun Mannschaften und drei Sportler mit besonderer Leistungssteigerung geehrt.

Nach einer weiteren Zwischeneinlage vom Orchester aus Gleichamberg, zwei weiteren Auszeichnungen für ehrenamtliches Engagement wirbelte die Juniorengarde des SCC Slusia unter dem tosenden Beifall der Gäste noch einmal über die Bühne. Dann übernahm der Fachberater für schulsportliche Wettbewerbe, Jens Poprawa, die Auszeichnung der erfolgreichen Schulen im Landkreis – die Grundschule Eisfeld und das Hennebergisches Gymnasium „Georg Ernst“ Schleusingen. Und zu guter Letzt folgte dem obligatorischen Gruppenfoto der Sturm auf das „Hexenstübchen-Büffet“.

 

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