München (dpa/lby) - Staatsregierung, Arbeitgeber und Gewerkschaften in Bayern suchen auch in angespannten Zeiten den Austausch - bleiben aber beispielsweise beim Streit um flexiblere Arbeitszeiten uneins. Es sei ein "Dauerdialog", den man weiter fortsetzen wolle, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einem Treffen mit dem bayerischen DGB-Vorsitzenden Bernhard Stiedl und dem Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw), Bertram Brossardt, in der Staatskanzlei. Er mahnte: "Auch wenn wir zum Teil große Unterschiede haben und auch wenn es unterschiedliche Haltungen gibt, muss es am Ende Kompromisse geben."