Spitze sind eigentlich für ihr fluffiges Fell bekannt. Nicht so Smoky. Der fast siebenjähriger Kleinspitz trägt nur noch einen Flaum am Leib. Sein Fell musste komplett geschoren werden.
Als Spitz Smoky ins Ilmenauer Tierheim kam, ging es ihm nicht spitze. Nun geht es bergauf. Was fehlt: Ein Zuhause und Spenden für die Tierarztkosten. Seine Geschichte.
Spitze sind eigentlich für ihr fluffiges Fell bekannt. Nicht so Smoky. Der fast siebenjähriger Kleinspitz trägt nur noch einen Flaum am Leib. Sein Fell musste komplett geschoren werden.
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Denn als der kastrierte Rüde vor wenigen Wochen im Ilmenauer Tierheim landete, befand er sich in gar keinem guten Zustand. Sein Besitzer konnte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um den Vierbeiner kümmern. „Das hatte Spuren hinterlassen: Sein beiges Fell war so stark verfilzt, dass es unter Narkose komplett geschoren werden musste. Dabei stellten wir fest, dass sein Geschirr teilweise eingewachsen war. Auch seine Krallen waren viel zu lang und die Zähne in schlechtem Zustand. Zusätzlich hat Smoky einen innenliegenden Hoden“, berichtet das Ilmenauer Tierheim über seinen Schützling.
Der Vierbeiner befindet sich gerade in tierärztlicher Behandlung. Dabei werden direkt Kastration und Zahnsanierung mit ausgeführt, damit er unbelastet starten kann, erklären die Tierschützer weiter.
Und diese gesundheitliche Pflege zeigt schon direkte Wirkung: „Am Anfang war Smoky unsicher, grillig und sehr unruhig. Nach der Schur war er wie verwandelt: ruhiger, aufgeweckter, neugierig. Ohne seinen gewohnten Pelz ist die Welt erst mal neu für ihn“, berichten die Zweibeiner.
Und mehr noch: Inzwischen taut Smoky immer mehr auf. Er genießt Streicheleinheiten, ist verschmust und ein treuer Begleiter. Raus in die Natur und aktiv sein – das liebt er. „Vieles hat er noch nicht kennengelernt, deshalb bellt er aus Unsicherheit noch viel und meldet jeden an. Mit Geduld und Training wird das besser“, zeigt sich das Tierheim optimistisch.
Nun hat die Einrichtung zwei Anliegen: Ein liebevolles, eher ruhiges Zuhause für Smoky mit bei Menschen, die zu ihm passen. Seine neuen Zweibeiner sollen Spaß an regelmäßiger, fachgerechter Fellpflege haben, gerne aktiv mit ihm draußen unterwegs sein, ihm Zeit geben, anzukommen und Vertrauen aufzubauen. Ein Haushalt ohne weitere Tiere wäre ideal. Kontakt zu Kindern müsste vorher getestet werden, beschreibt das Tierheim die Umstände des neuen gewünschten Zuhauses.
Doch die Tierschützer brauchen noch weitere Hilfe – in Form von Geld. Schur, Kastration, Zahnsanierung und Nachsorge haben hohe Tierarztkosten verursacht. Deshalb bittet das Tierheim um Spenden. Jeder Euro helfe Smoky, gesund und entspannt in sein neues Leben zu starten.
Die Spenden werden für Smokys Behandlung eingesetzt. Überschüsse kommen satzungsgemäß anderen Tieren in Not zugute.
Und wer Smoky ein Zuhause schenken und kennenlernen will, melde sich bitte im Tierheim unter (0 36 77) 67 11 57 oder per E-Mail an: nachricht@tierheim-ilmenau.de.