Spielzeugmuseum Museumstag: Heiteres Programm für Jung und Alt

red
Der „MUTiger“ vom Schirmtheater „Musenkuss“. Foto: privat

Zum Internationalen Museumstag am kommenden Sonntag, 15. Mai, lädt das Deutsche Spielzeugmuseum zu einem bunten Programm ein.

Mit von der Partie sind das Schirmtheater „Musenkuss“, die Spielzeuggestalterin Lydia Stoppera sowie der Sonneberger Museums- und Geschichtsverein, der süße Leckereien bereithält.

Seit 1977 wird der Aktionstag vom Internationalen Museumsrat ICOM jährlich ausgerufen, um auf die Vielfalt und Diversität der Museen hinzuweisen und auf deren Rolle im gesellschaftlichen und kulturellen Leben aufmerksam zu machen. In diesem Jahr steht die deutschlandweite Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow in seiner Funktion als Bundesratspräsident.

Am kommenden Sonntag wartet das Spielzeugmuseum mit einem heiteren Programm für Jung und Alt unter dem diesjährigen Motto „The Power of Museums“ auf. Ab 12 Uhr können nach Angaben von Julia Thomae vom Spielzeugmuseum kreative Köpfe Puppen in unterschiedlichen Variationen individuell gestalten. Unter der fachgerechten Anleitung der Museumspädagogin Friederike Kruse und der Spielzeuggestalterin Lydia Stoppera würden Hand- und Fingerpuppen sowie „Neugierige Puppen“ zum Leben erweckt.

Lustige Sinnsuche

Bei schönem Wetter führe das Schirmtheater „Musenkuss“ kleine und große Gäste ab 15 Uhr durch ein besonderes Motivationstraining mit selbstgemachten Puppen auf den Museumsstufen. Das musikalische Puppenspiel „MUTivation mit Herrn Rabe Äußig“ sei ein „Muppenspiel“ der besonderen Art. „Dabei begibt sich Herr Rabe Äußig in Begleitung seiner singenden MUTivationstrainer wie dem MUTiger, den Fledermäusen Corinna und Corona, der Krisentina und weiteren Freunden auf eine lustige Sinnessuche und gibt auf charmante Art manch hilfreiche Weisheit preis“, kündigt Thomae weiter an. Für den Besuch des „Muppenspiels“ und der Bastelaktionen fallen keine Kostenbeiträge an.

Nach längerer Corona-Pause könnten sich Museumsgäste auf ein modernes und saniertes Erdgeschoss im historischen Museumsaltbau freuen. Neben der erweiterten Dauerausstellung zur hiesigen Spielzeuggeschichte sei auch die jüngere Spielzeughistorie zu erleben. In zwei Bereichen würden im Wechsel Ost- und Westspielzeug der einzelnen Jahrzehnte im Rahmen der Sonderausstellung „Sandmännchen und Barbie. Spielgewohnheiten im geteilten Deutschland“ gezeigt, so die Sprecherin. Zudem könnten die Besucher zu Mitgestaltern der Ausstellung werden, kleine Museumsentdecker erwarten Spielstationen zum Mitmachen und Verweilen.

Für das leibliche Wohl sorge der Sonneberger Museums- und Geschichtsverein. Selbstgebackene Kuchen, süße Köstlichkeiten und frischer Kaffee laden zur Stärkung nach Museumsbesuch und Aktionen ein.

Der Eintritt am Internationalen Museumstag ist ermäßigt: Für Erwachsene beträgt dieser vier Euro, für Kinder zwei Euro.

Das Spielzeugmuseum freut sich auf viele Besucher.

 

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