Spiel zwei für den VfB Suhl Showdown in Schwerin?

Der VfB Suhl könnte bereits seinen ersten Matchball nutzen. Wenn nicht, bleibt ihm eine weitere Chance.

Laszlo Hollosy und seine Mannschaft wollen auch in Schwerin wieder Zähne zeigen. Foto: Bastian Frank

Showdown in Schwerin? Schafft es Volleyball-Bundesligist VfB Suhl Lotto Thüringen erstmals in seiner Vereinshistorie, ins Finale der Deutschen Meisterschaft einzuziehen?

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Gegen 13 Uhr war die Mannschaft des VfB Suhl am Dienstag Richtung Schwerin aufgebrochen. Dorthin, wo am Mittwoch das zweite Playoff-Halbfinalspiel gegen den SSC Palmberg Schwerin stattfindet. Anpfiff in der Arena in der Von-Flotow-Straße ist um 18 Uhr.

Nach einer letzten Trainingseinheit in der heimischen Wolfsgrube um 10.30 Uhr war es für Kapitänin Roosa Laakkonen, Mackenzie Foley und all die anderen auf die 530 Kilometer weite und entsprechend lange Reise in die Hauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns (MV) gegangen.

Bereits am Ostermontag – aus den ursprünglich verkündeten zwei freien Tagen war nichts geworden – hatte Chefcoach Laszlo Hollosy seine Mannschaft um 10 Uhr und noch einmal um 17 Uhr in die heimische Wolfsgrube zum Training gebeten.

Der Suhler Tross wollte, wie immer wenn er beim Rekordmeister zu Gast ist, im Schweriner „Haus des Sports“ Quartier beziehen. Dort hat auch der MV-Landessportbund sein Zuhause, und von hier sind es nur wenige Gehminuten bis in die Palmberg-Arena, die etwas über 2000 Zuschauer fasst und auch für Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. 

Sollten die Suhlerinnen nach dem 3:1-Auftakterfolg auch das Spiel in Schwerin gewinnen, stünde es in der „best-of-three“-Serie 2:0 – der VfB würde erstmals ins Finale einziehen. Finalgegner wäre laut jetzigem Stand der Dresdner SC, der im anderen Halbfinale gegen Hauptrundensieger MTV Allianz Stuttgart ebenfalls mit 1:0 in Führung liegt und ab 19 Uhr zuhause den Finaleinzug perfekt machen kann.

Verwandeln die Suhlerinnen ihren Matchball nicht, bliebe ihnen eine weitere Chance in Spiel drei, das am Sonntag, 12. April, um 15.15 Uhr – dann wieder in der Suhler Wolfsgrube – stattfindet.