Es folgten unzählige Operationen und eine 82 Wochen lange Chemotherapie. Max’ kleinen Kopf ziert eine seitliche Narbe, er trägt einen Port unter der Haut seines Oberkörpers. Das Ziel, die inoperable Raumforderung in seinem Schädel schrumpfen zu lassen, schien im Sommer vergangenen Jahres endlich erreicht. Max läutete nach seiner schweren Tortur die Chemoglocke, der Tumor war geschrumpft ... nur um drei Monate später wieder deutlich zu wachsen. Der Kampf ging von vorne los. Eine allgemeine Prognose der Ärzte gebe es nicht, das Ziel sei nach wie vor, das Tumorwachstum aufzuhalten, bevor er weitere Schäden im noch so jungen Körper anrichtet. Nicole Greiner weiß um die Stärke ihres Sohnes. Mit seiner Energie und scheinbar unbremsbaren Lebensfreude begeistert er, steckt jeden an. Auch die Redaktionsmitarbeiter.