Special Olympics 1000 Sportler, zehn Sportarten

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Quartett: Sophie Nowak (ESC Erfurt/Athletin), Andreas Silbersack (Vize-Präsident Special Olympics Deutschland), Rolf Beilschmidt (Präsident Special Olympics Thüringen) und Martina Reinhardt (Thüringer Ministerium für Bildung Jugend und Sport Foto: Gerhard König

Oberhof und Thüringen sind 2024 Gastgeber der Nationalen Winterspiele von Special Olympics.

 
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Special Olympics Deutschland bereitet sich aktuell auf die Special Olympics World Games 2023 in Berlin vor, da steht das nächste große Sportereignis für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung bereits in den Startlöchern: Vom 29. Januar bis 2. Februar 2024 finden in Thüringen die Nationalen Winterspiele von Special Olympics statt. Zentrum der Wettbewerbe sind Oberhof sowie Erfurt und Weimar.

„Unsere Vorfreude auf die ersten Nationalen Spiele nach den Weltspielen im Sommer in Berlin ist groß. Es ist ein großer Gewinn für Special Olympics Deutschland und unsere Aktiven, nach Oberhof zurückzukehren. Die Wintersport-Hochburg hat bereits bei den Nationalen Spielen in den Jahren 1999 und 2007 bewiesen, wie gut unsere Veranstaltungen hier aufgehoben sind. Die Nationalen Winterspiele 2024 sollen für alle Teilnehmenden ein unvergessliches Erlebnis und ein Fest der Inklusion werden”, sagt Andreas Silbersack, Vize-Präsident von Special Olympics Deutschland.

In zehn Sportarten und dem Wettbewerbsfreien Angebot gehen rund 1000 Sportler an fünf Tagen an den Start. Spannende Wettbewerbe werden in den Sportarten Eiskunstlauf, Floorball, Klettern, Schneeschuhlauf, Shorttrack, Ski Alpin, Skilanglauf, Snowboard, Stocksport sowie Tanzsport erwartet. 500 freiwillige Helfer, rund 500 Trainer und Betreuer sowie eine Vielzahl an Besuchern sorgen zusätzlich für stimmungsvolle Spiele. Schon jetzt ist absehbar, dass die Nationalen Spiele 2024 das größte Wintersportevent werden, das Special Olympics in Deutschland bisher ausgerichtet hat. Rolf Beilschmidt, Präsident von Special Olympics Thüringen, kennt die besondere Atmosphäre in Oberhof und freut sich auf „fantastische Wettbewerbe mit den besten Anlagen, die Deutschland zu bieten hat. Da, wo normalerweise Weltcups und Weltmeisterschaften stattfinden, werden unsere Athleten ihr Bestes geben“.

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