Vielleicht ist es die heiße Sonne, die im Adriastaat Montenegro die ermatteten Schritte so träge und jede Bewegung so schwer macht. Glaubt man den Witzeleien ihrer Nachbarn, liegen die als besonders faul verrufenen Bewohner des Kleinstaates am liebsten im Bett, legen auch bei der Arbeit gerne ausgiebige Kunstpausen ein – und verlassen nur widerwillig den Schatten ihrer ständig frequentierten Café-Terrassen.