Sonneberg zeigt Haltung Allianz über Grenzen hinaus

Die Vernetzung reicht nun bis nach Thüringen: „Sonneberg zeigt Haltung“ tritt Allianz gegen Rechtsextremismus er Metropolregion Nürnberg bei.

Vertreter der beiden Bündnisse in Sonneberg, von links: Bernhard Jehle; Kuno Hauck; Stephan Doll; Herbert Fuehr (alle Allianz); Enzo Bacigalupo (Sonneberg zeigt Haltung); Sebastian Feder (Allianz); Marget Sturm; Margret Lange; Thilo Langbein; Heidi Büttner; Jens Seidler, Jörg Zech (alle Sonneberg zeigt Haltung) Foto: Allianz gegen Rechtsextremismus

Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg begrüßt das Bündnis „Sonneberg zeigt Haltung – gemeinsam für Menschenwürde und Demokratie“ als neues Mitglied. Damit erweitert sich die regionale Vernetzung erstmals über die bayerischen Landesgrenzen hinaus und umfasst nun auch den Landkreis Sonneberg. Um das neue Mitglied willkommen zu heißen und einen Eindruck der Situation vor Ort zu bekommen, war eine Delegation der Allianz gegen Rechtsextremismus nach Sonneberg gereist.

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„Wir haben höchsten Respekt vor dem Engagement gegen rechtsextreme Tendenzen hier in Sonneberg. Sie verteidigen demokratische Werte, Menschenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt bei ordentlichem Gegenwind.“, erklärt Stephan Doll, Vorsitzender der Allianz. Mit dem Beitritt von ‚Sonneberg zeigt Haltung‘ entsteht eine noch größere und engere Zusammenarbeit zwischen der breiten demokratischen Zivilgesellschaft innerhalb der Metropolregion Nürnberg. Dadurch können wir als Allianz der Zivilgesellschaft in Sonneberg den Rücken stärken. Gemeinsame Strategien und der gegenseitige Rückhalt stärken beide Seiten – ein wichtiger Erfolg sowohl für die Allianz als auch für unsere neuen Partnern in Sonneberg“, so Stephan Doll weiter.

Überparteilicher Zusammenschluss

Das Bündnis „Sonneberg zeigt Haltung – gemeinsam für Menschenwürde und Demokratie“ hat sich am 21. Februar 2024 gegründet. Es besteht aus Verbänden, Vereinen, Kirchen, Einzelpersonen, sowie politischen Parteien von der CDU bis zu Die Linke. Daran zeigt sich: Es ist ein überparteilicher Zusammenschluss, das sich für ein weltoffenes Thüringen, für die Achtung der Menschenwürde und der unteilbaren Menschenrechte, plurale Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und die Idee der Europäischen Einigung einsetzt.

Nach eigenen Angaben hat das Bündnis das Ziel, Bürger darin zu unterstützen, „öffentlich für diese Werte einzutreten“, sowie zu motivieren, „trotz sehr unterschiedlicher Sicht der Dinge wieder mehr miteinander ins Gespräch zu kommen.“ Der Respekt voreinander müsse gewahrt werden.

„Die Zugehörigkeit des fränkisch geprägten Kreises Sonneberg zur Metropolregion Nürnberg und die damit ermöglichte Mitgliedschaft von ‚Sonneberg zeigt Haltung‘ in der Allianz gegen Rechtsextremismus hilft uns dabei, den in Südthüringen stärker werdenden Rechtsextremismus nachhaltig bekämpfen zu können. Herzlichen Dank an die Allianz gegen Rechtsextremismus für deren Besuch und den guten Austausch, den wir beibehalten werden!“, freut sich der Vertreter von „Sonneberg zeigt Haltung“ Enzo Bacigalupo.

Das zweite Allianz-Mitglied

Daneben ist Enzo Bacigalupo auch Unternehmer und hat eine Fahrzeugfirma im Sonneberger Stadtteil Blechhammer. Mit dieser Firma „Fahrzeuge und Teile Enzo Bacigalupo“ ist er ebenfalls der Allianz gegen Rechtsextremismus beigetreten. Damit hat die Allianz nun sogar zwei Mitglieder im Landkreis Sonneberg.

Seit dem 2. April 2014 ist der thüringische Landkreis Sonneberg Teil der Metropolregion Nürnberg uns ist bis dato die einzige Gebietskörperschaft außerhalb Bayerns, bei der das der Fall ist. Die Mitgliedschaft war eine Konsequenz aus den starken Verflechtungen zwischen dem südthüringischen Landkreis und der Metropolregion.