Die entscheidenden Impulse für dieses öffentlich geförderte Gemeinschaftsprojekt lieferte das Sonneberger Hyson-Institut – offizielles Zentrum für Fortschritte in Wasserstofftechnologien und Infrastrukturen in Thüringen. Das Institut bildet ein industrienahes Netzwerk und Forschungseinrichtung, bestehend aus der Hyson gGmbH und dem Hyson Förderverein. Es ist die zehnte außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Thüringen und Teil des Forschungs- und Technologieverbundes Thüringen (FTVT). „Die neue Pyrolyse-Anlage in Sonneberg ist der letzte technische Schritt, den wir bei der Umwandlung von aus Kalk abgeschiedenem Kohlendioxid, über Methan zu ‚türkisem Wasserstoff‘ vollzogen haben. Der praktische Nutzen für die industrielle Zukunft Deutschlands ist dabei erheblich. Wir sind stolz darauf, dass dieses Projekt maßgeblich auf Fachwissen aus Thüringen aufbaut“, erklärte Institutsdirektor Mario Einax im Rahmen der Eröffnung. Während seiner Rede blickte er auch auf die Klimaschutzziele Deutschlands, das sich bis 2045 das Ziel gesetzt habe klimaneutral zu werden. Für viele Unternehmen stelle sich – so Einax – nun die Frage: wollen wir in technologische Lösungen zur CO2-Emissionsreduktion investieren oder werden wir in Gegenwart und Zukunft die Probleme aussitzen, indem wir weiterhin Zertifikate kaufen werden.
Sonneberg Wie aus Methan Wasserstoff wird
Adam Fox 05.11.2024 - 07:00 Uhr