Die Alarmrufe werden lauter. Ein besorgter Leser wandte sich dieser Tage an die Redaktion und schilderte ein „unsichtbares Risiko mit schlimmstenfalls tödlichen Konsequenzen“. Dem Mann zufolge war am 23. Februar die radiologische Abteilung im Sonneberger Krankenhaus die gesamte Nacht über nicht besetzt. Kein einmaliges Vorkommnis, heißt es. Bereits wenige Tage darauf sei die Abteilung wieder personell nicht unterfüttert gewesen. „Ganze 15,5 Stunden, in denen es im Notfall keine Möglichkeit gibt, dringend benötigte bildgebende Verfahren wie Röntgen oder CT direkt im Haus durchzuführen.“
Sonneberger Krankenhaus Wer motzt, hat den Schuss nicht gehört
Andreas Beer 18.03.2025 - 15:33 Uhr