Sonneberg - Was normalerweise Kuchen und Torten verfeinert oder zum Binden von Suppen und Soßen verwendet wird, band am 5. Juli gut 50 Angehörige des Sonneberger Katastrophenschutz-Zuges. Wie berichtet, hatte ein Mann aus Mengersgereuth-Hämmern die Polizei verständigt, er habe ein Kuvert mit weißem Pulver nebst anonymen Drohschreiben in seinem Briefkasten gefunden. Die Funkstreife nahm das Briefchen mit auf die Wache nach Sonneberg. Im Nachgang entspann sich ein größerer Einsatz des Gefahrgutzuges. Mitglieder von Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis mussten ran, um sowohl rund um die Polizei-Dienststelle wie auch im Wohnhaus des Betroffenen in Mengersgereuth-Hämmern Risiko-Vorsorge zu betreiben. Vier Männer und Frauen, die seinerzeit mit der Sendung in Berührung gekommen waren, galt es vorsorglich medizinisch zu untersuchen und zu betreuen. Die äußeren Umstände deuteten freilich frühzeitig auf einen eher boshaften Scherz, als auf ein ernst gemeintes Attentat hin. Das bestätigt sich nun durch die Analyse der Substanz.