Sonneberg - Schwarzes Sakko, schwarzes Hemd: Am Abend der Wiedereröffnung der Galerie "Notwehr" steckt Hans-Jürgen Gögel in feinem Zwirn. Einen Tag nach der großen Sause, am Samstag, ist er im Blaumann und Handwerker-Weste in der Rathenaustraße 16 anzutreffen. Wie? Die Galerie ist doch fertig, die letzten Pinselstriche schon getan? "Naja, ich plane, die Galerie zu erweitern", verrät Gögel. Durch eine verspiegelte Tür geht es ein paar Stufen nach unten, ins Kellergewölbe der früheren Fleischerei Karl Baake. Noch sind ein paar weiße Kacheln an der Wand und sind die Haken zum Aufhängen von Wurstkringeln an der Decke zu sehen. Der Rest besteht aus Mauerwerk. Der Bauunternehmer werkelt hier, um den Raum in ein Refugium für heimische Künstler zu verwandeln, die ihre Werke auch einmal öffentlich zeigen wollen, ohne aus einem Fundus von 300 Gemälden schöpfen zu können. Die "kleinen" Kunstschaffenden hat Hans-Jürgen Gögel dabei im Sinn.
Sonneberg/Neuhaus Wiedereröffnung der Galerie "Notwehr"
Cindy Heinkel 27.11.2017 - 15:57 Uhr