Sonneberg - Wer kann glaubhafter Werbung für eine Schule machen als die Schüler selbst? Diese Erkenntnis setzte die Staatliche Berufsbildende Schule in Sonneberg-Steinbach zu ihrem Tag der offenen Tür am Sonnabend um. "Kann ich Ihnen helfen? Wofür interessieren Sie sich? Ich bringe Sie hin, ich erkläre es Ihnen" Kein Besucher, der ratlos durch die Flure irren musste. Die SBBS-Schüler zeigten sich als Werbefachleute. Und jeder erzählte auch ein Stück seiner eigenen Geschichte. Sandro Schütz aus Judenbach zum Beispiel, der sich für die Elektrotechnik im Beruflichen Gymnasium entschied, weil er nicht noch mehr Wirtschaft machen und auch keine Dreiecke bunt ausmalen wollte und der Vater außerdem Elektriker ist. So verloren die jungen Besucher ihre Scheu und erzählten auch, was sie bewegt an diese Schule zu kommen. Wie an den Autokennzeichen ersichtlich war, interessieren sich nicht nur Einheimische für die Angebote, sondern auch viele Schüler und Eltern aus dem Raum Coburg, Neustadt, Kronach. Ein Viertel der rund 1 100 SBBS-Schüler kommt inzwischen aus Bayern.