Sonneberg/Neuhaus am Rennweg/Coburg - Wirtschaftlichkeit und bestmögliche Versorgung der Patienten in Einklang zu bringen, daran krankte es zuletzt bei Regiomed. Wie berichtet, hatte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO dem Aufsichtsrat jüngst einen Zwischenbericht zum Jahresabschluss 2018 vorgelegt, wonach der Verlust bei 22 Millionen Euro pegelt. Die Prüfer hatten in diesem Zusammenhang an den Wirtschaftsplan 2018 erinnert, der noch ein Plus von fünf Millionen Euro verhieß. Das Ziel wurde somit um über 27 Millionen Euro verfehlt. Eine durchgreifende Besserung, so äußerte Regiomed-Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke, stehe heuer nicht zu erwarten. Für 2019 rechne man mit einem Defizit von 14,7 Millionen Euro. Der sichere Hafen der schwarzen Zahlen, er solle aber spätestens 2023 erreicht sein.