Judenbach - Nicht eine Flasche Bier, sondern das sprichwörtliche Fass auf machte Montagabend Frank Standfest in der jüngsten Judenbacher Gemeinderatssitzung. Da konnte der in Mönchsberg wohnende Beigeordnete des Bürgermeisters nicht mehr an sich halten, was den derzeitigen Winterdienst anbetrifft.
Er informierte stimmgewaltig darüber, das jüngst Mönchsberg 23 Uhr abends von der Außenwelt abgeschnitten gewesen sei. Als seine Frau heimfuhr, habe er ihr Auto selbst aus einer Schneewehe schaufeln müssen, sonst hätte sie ihr Ziel nie erreicht. Auch am Morgen darauf - einige Mönchsberger müssten ja schon sehr früh auf Arbeit - sei noch nichts möglich gewesen. Die Ortsdurchfahrt Mönchsberg (Waldstraße) wird durch - im Auftrag der TSI - durch ein Unternehmen geräumt. Dieses habe die Herausforderung an besagten Tagen aber nicht bewältigt. Nicht zu sagen, was los wäre, wenn in dieser Zeit jemand im Dorf einen Rettungswagen oder Ähnliches gebraucht hätte. "Wenn die Sonne scheint und die Straße fast frei ist, kommen sie drei Mal am Tag gefahren. Wenn die Straßen zu sind, sieht man sie nicht mehr", so Standfest wütend. Er regte an, mal darüber nachzudenken, ob es nicht besser sei, eventuell jemanden vor Ort mit dem Winterdienst zu beauftragen. Vielleicht würde sich dann ja die Situation verbessern.
Sonneberg/Neuhaus Beschwerden zu Winterdienst in Mönchsberg und Neuenbau
Redaktion 11.02.2015 - 00:00 Uhr