Die umfassenden Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an der Müllumladestation Sonneberg-Köppelsdorf sind Mitte August und damit rund einen Monat früher als geplant abgeschlossen worden. Die Bauarbeiten hatten im Mai begonnen.
Aufatmen bei Gartenbesitzern: Ab 1. September nimmt die Anlage in Köppelsdorf Grünschnitt wieder ohne Einschränkungen an. Eine halbe Million Euro wurden ausgegeben.
Die umfassenden Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an der Müllumladestation Sonneberg-Köppelsdorf sind Mitte August und damit rund einen Monat früher als geplant abgeschlossen worden. Die Bauarbeiten hatten im Mai begonnen.
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Mit dem Ende der Arbeiten steht ab dem 1. September auch der Wertstoffhof auf dem Gelände wieder uneingeschränkt zur Verfügung, wie das Amt für Abfallwirtschaft des Landkreises mitteilt. Dies gilt insbesondere für die Anlieferung von Grünabfällen, die ab diesem Zeitpunkt wieder ohne Einschränkungen möglich ist.
Die Sanierung war nach Angaben des Betreibers nach 21 Jahren Dauerbetrieb erforderlich geworden. Durch die tägliche Nutzung durch schwere Müllfahrzeuge sowie den regulären Anlieferverkehr hatten sich über die Jahre deutliche Abnutzungserscheinungen und Schäden entwickelt.
Die Anlage verzeichnet rund 40.000 Anlieferungen pro Jahr; das jährliche Abfallaufkommen liegt bei etwa 15.000 Tonnen. Besonders betroffen waren der Fahrbahnbelag, die Hallenbereiche und weitere Teile der Infrastruktur.
Im Zuge der Baumaßnahme wurde zunächst die bestehende Deckschicht vollständig abgefräst. Anschließend erfolgte die grundlegende Erneuerung der Verkehrsflächen. Nach dem Aufbau einer neuen tragfähigen Untergrundschicht erhielt die Fahrbahn eine neue Asphaltdecke sowie eine neue Markierung. Ziel war eine sichere und übersichtliche Verkehrsführung auf dem gesamten Betriebsgelände.
Darüber hinaus wurden die Entwässerungsleitungen erneuert und die zugehörigen Kanalschächte saniert beziehungsweise angepasst. Im Eingangsbereich wurden zudem eine Ampelanlage und eine Schranke installiert. Sie sollen die Verkehrsführung ordnen und die Abläufe bei der Kundenabfertigung unterstützen. Noch ausstehend ist die Erneuerung der Eingangswaage. Diese ist für Oktober vorgesehen.
Nach Abschluss der Arbeiten ist die Anlage nach Angaben des Betreibers technisch und infrastrukturell modernisiert worden. Damit sollen die Voraussetzungen für einen sicheren und reibungslosen Betriebsablauf verbessert werden.
Der Zweckverband für Abfallwirtschaft Südwestthüringen investierte nach Angaben der Verantwortlichen rund 500.000 Euro in das Vorhaben. Für die Umsetzung der Baumaßnahme waren die Strabag-Niederlassung Eisfeld, die Waagen-Nerreter GmbH sowie das Planungsbüro Otto und Zehner verantwortlich. Der Betreiber dankte den Kunden für ihr Verständnis.