Sonneberg In Erinnerungen schwelgen

Spielzeugmuseum und Museums- und Geschichtsverein laden für den 26. Januar ein zum Anekdotentausch.

Mit der Eröffnung des Anbaus 2014 war ein wichtiger Eckstein gesetzt zur Modernisierung der Einrichtung. Foto: Archiv/Wolf/Spielzeugmuseum

Für Sonntag, 25. Januar, laden der Sonneberger Museums- und Geschichtsverein und das Deutsche Spielzeugmuseum zusammen mit Renate Müller im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Retrospektive Renate Müller – 60 Jahre Spielzeug und Design“ zu einem Foto- und Filmnachmittag ein. „Ab 15 Uhr schwelgen wir gemeinsam in den Erinnerungen der Vereinsmitglieder und widmen uns spannenden Aktionen und lang nachhallenden Eindrücken von herausragenden Projekten“, wirbt die stellvertretende Museumsleiterin Julia Thomae für einen Besuch.

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Renate Müller. Foto: DSM

Als Mitglied und zeitweise stellvertretende Vorsitzende des Sonneberger Museums- und Geschichtsvereins unterstützte Renate Müller zahlreiche Vorhaben und Aktivitäten rund um das Spielzeugmuseum ab 2014.

Zu den Höhepunkten des gemeinsamen Engagements, so erinnert Thomae, gehörten das Theaterstück „Spielzeug wird lebendig“ zur Eröffnung des Museumsneubaus 2014 und die Nachstellung des berühmten Gemäldes „Kinderspiele“ von Pieter Bruegel dem Älteren am Tag der Deutschen Einheit im Jahr 2015 auf dem Juttaplatz.

Beide Aktionen wurden zusammen mit Kindereinrichtungen, dem Gymnasium, dessen Theatergruppe, der Musikschule des Landkreises g sowie ehemaligen Spielzeuggestaltern und zahlreichen freiwilligen Helfern umgesetzt und wirken bis zum heutigen Tag nach. Es entstand daraus der „Arbeitskreis Kinderspiele“, der das Museum noch immer begleitet und tatkräftig bei Veranstaltungen und in der Museumspädagogik unterstützt.

Die nachgebauten historischen Spiele, die Kostüme und die Marktstände kommen bekanntlich noch heute zum Einsatz.

Eine Voranmeldung ist erbeten

Gemeinsam mit Renate Müller und dem Förderverein des Museums soll ehemaligen Akteuren, Spielzeuggestaltern und Mitwirkenden an diesem Nachmittag die Gelegenheit zum regen Austausch in entspannter Runde geboten sein. „Begleiten Sie uns gerne auf dieser Reise durch wunderbare Erinnerungen und lassen Sie Interessierte daran teilhaben“, heißt die Einladung.

Um ausreichend Platz bereitstellen zu können, wird um eine Voranmeldung gebeten unter der Rufnummer (03675) 42 26 34 27 oder unter kontakt@deutschesspielzeugmuseum.de bis zum 23. Januar

Seit Anfang November versetzt die aktuelle Sonderausstellung vor allem auch die Sonneberger ins Staunen, was die international renommierte Künstlerin in ihrem Leben, insbesondere in ihrer Heimatstadt, geschaffen hat.

Wer persönlich von Müller durch die Sonderausstellung geführt werden möchte, kann am Freitag, 27. Februar, seine Chance ergreifen. Für die exklusive Führung um 15 Uhr ist eine Voranmeldung unter kontakt@deutschesspielzeugmuseum.de oder der Rufnummer (03675) 42 26 34 27 bis einschließlich 22. Februar erforderlich. Für die Sonderführung fällt zusätzlich zum Eintritt ins Museum ein Entgelt von zwei Euro pro Person an.