Sonneberg-Göppingen Reise in die Partnerstadtmuss warten

Die schon einmal verschobene Bürger-Reise in die Sonneberger Partnerstadt Göppingen muss noch einmal ein Jahr warten. Der Grund ist – ganz erwartungsgemäß – die zwar abklingende, aber doch anhaltende Corona-Pandemie.

Das Rathaus von Göppingen. Foto: dpa/Marijan Murat

Sonneberg - Die schon einmal verschobene Bürger-Reise in die Sonneberger Partnerstadt Göppingen muss noch einmal ein Jahr warten. Der Grund ist – ganz erwartungsgemäß – die zwar abklingende, aber doch anhaltende Corona-Pandemie.

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„Wer hätte gedacht, dass uns die Corona-Pandemie so lange in Atem hält!“, seufzt so auch Traudel Garg, die Sprecherin des Arbeitskreises „Göppingen“. Vor einem Jahr war sie noch voller Hoffnung, dass der Besuch des Göppinger Maientages um ein Jahr verschoben wird und die Begegnung mit den Göppingern zum Fest im Juni 2021 stattfindet.

„Leider sieht es nun aber doch anders aus. In Absprache mit dem Arbeitskreis in unserer Partnerstadt, mit Ilona Abel-Utz und Olaf Hinrichsen, die herzlich grüßen, werden wir noch einmal verschieben müssen. So hoffe ich, dass Sie alle gesund sind und sicher auch die ersten Impfungen gut vertragen haben“, schreibt Traudel Garg. Es gebe zwar Licht am Ende des Tunnels, aber noch seien die Hotels und Restaurants gemäß der Maßnahmen der Regierung geschlossen. Die Busunternehmen müssten ebenso geduldig sein wie die vielen Künstler, die auf Auftritte und Veranstaltungen warten.

„So haben all‘ diese Maßnahmen nicht nur unseren persönlichen Lebensrhythmus verändert, konnten wir unsere Kinder und Verwandten nicht besuchen, mussten uns mit gewohnten Kontakten einschränken, aber auch die Organisation von Bürgerfahrten und Treffen war und ist bis jetzt nicht möglich“, so Traudel Garg. Und der Maientag in Göppingen wird immer im Mai beziehungsweise Juni mit einem großen historischen Umzug als großes Friedensfest gefeiert, sodass die Vorbereitungen darauf auch fast immer ein Jahr dauern.

„Die Gesundheit aller steht aber jetzt im Vordergrund und wir akzeptieren die Schutzmaßnahmen“, erklärt die Sprecherin des Arbeitskreises. Sie dankte den interessierten Bürgern für ihr Verständnis, Geduld und Vertrauen.

Wer für die Fahrt nach Göppingen bereits 2020 70 Euro auf das Stadtkonto eingezahlt hatte, kann nun selbst entscheiden, ob die Teilnahme für 2022 aufrechterhalten werden soll (dann bleibt das Geld auf dem Konto). Wenn nicht, würde der Betrag auf Antrag zurücküberwiesen werden, schriftlich oder telefonisch unter ( (0 36 75) 80 26 04.

Heidemarie Freitag vom Arbeitskreis reagierte vor einem Jahr treffend: „Hoffen wir, dass bis zum kommenden Jahr die Bedingungen so sind, dass die Fahrt dann stattfinden kann und wir unsere Freunde in Göppingen treffen können“. Ja, nun hofft man noch einmal gemeinsam auf diese Möglichkeit im Jahr 2022.