Martin war einst Offizier in der römischen Armee. Die bekannteste Geschichte um ihn erzählt, er habe mit dem Schwert seinen Mantel geteilt und einem Bettler die Hälfte als wärmenden Umhang geschenkt. Später wurde Martin zum Bischof von Tours geweiht, baute Gotteshäuser und Klöster und hatte großen Anteil an der Christianisierung der Landbevölkerung. Nach seinem Tod wurde er am 11. November 397 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt. Der Tag seiner Grablegung wird heute als Martinstag vielerorts mit Umzügen und anderen Bräuchen begangen.