Sonneberg Dornröschen erwacht im Spielzeugmuseum

Märchenzauber, Mitmachstationen und süße Überraschungen sind am Weltkindertag 2025 in der Einrichtung geboten.

Die Kunst des Spinnens lebt auf am 20. September im Deutschen Spielzeugmuseum. Foto: Hommel

Am Samstag, 20. September, laden der Sonneberger Museums- und Geschichtsverein und das Deutsche Spielzeugmuseum kleine Märchenfans und Familien herzlich zum internationalen Kindertag ein. Unter dem Motto „Dornröschen & die Spindel“ entfaltet sich ein ganzer Tag voller Märchenmomente, Kreativität und gemeinsamer Freude, heißt es in der Vorankündigung.

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Am Weltkindertag erwartet Familien im Deutschen Spielzeugmuseum ein bewegendes Erleben rund um Dornröschen und die Frage, an welcher Art von Spindel sie sich stechen konnte, so Museumssprecherin Julia Thomae mit. Für Leseratten und Märchenliebhaber bietet die Vorlesestunde „Dornröschen“ um 14.30 und 15.30 Uhr eine alte und liebevolle Dornröschen-Version zum Zuhören und Träumen, vorbereitet von Traudel Garg. Ergänzend dazu lädt „Dornröschen neu erzählt“ nach jeder Lesung zu einer Erklär- und Zeigerunde mit Sabine und Dagmar ein, die spannendes Märchenwissen vermitteln und die Kunst des Spinnens mit Spindel und Spinnrad demonstrieren.

Außerdem geben die Spinnerinnen Einblicke in die wahre Geschichte hinter Dornröschen und zeigen eine Takli-Spindel aus Metall, die heute noch in Indien Verwendung findet.

Der Märchenzauber entfaltet sich von 13 bis 17 Uhr in vielen Facetten: Am Museumseingang empfängt das Exponat „Ein Herz für Kinder“ von Christa Mann die Gäste. Die 2008 entstandene Skulptur von der leider schon verstorbenen Puppenkünstlerin verzaubert nach wie vor ein junges und altes Publikum.

Kinderschminken mit Jassi, eine Verkleidungsstation mit Märchen-Tattoos sowie eine märchenhafte Kulissen-Gestaltung mit Lydia Stoppera versprechen kreative Inspiration und begeisterte Augen bei Groß und Klein.

Ein neuer Entdeckerbogen lädt kleine Abenteurer zu einer spannenden Rätselrunde durchs gesamte Haus ein. Die Gestaltung und Umsetzung wurde durch eine Spende des Rotary Club Sonneberg an den Museums- und Geschichtsverein ermöglicht.

Bereits zum Start, so Thomae, laden kleine Süßigkeiten an der Museumskasse zu guter Laune ein und stimmen freundlich auf das bunte Programm ein: „Kaffee und Kuchen werden auf Spendenbasis angeboten, sodass lecker genascht und gleichzeitig etwas Gutes getan werden kann. Der Sonneberger Museums- und Geschichtsverein freut sich über jede Unterstützung der Vereinsarbeit – sei es durch eine Mitgliedschaft, eine Spende oder tatkräftiges Engagement.“

Wer Appetit auf Pizza hat, findet bei der 808080 gegenüber dem Museum ab 16 Uhr die perfekte Adresse.

Wer die aktuelle Sonderausstellung „Einfach zum Liebhaben – Plüschtiere zum Kuscheln und Sammeln von Plüti“ noch nicht gesehen hat, kann sie noch bis zum 19. Oktober bestaunen. Thomae: „Wir freuen uns auf zahlreiche kleine Gäste und ihre Familien.“