Sonneberg Die Raumfahrt, porträtiert auf Geldscheinen

Raumfahrt ist vielen Staaten lieb und teuer. Die Sehnsucht nach den Weiten des Alls spiegelt sich in unterschiedlichsten Medien – so zum Beispiel auf Banknoten.

Für den 2. März wird eingeladen zum Montagsvortrag im Astronomiemuseum. Foto: Sternwarte

Für Montag, 2. März, lädt das Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg zum Montagsvortrag ein. Unter dem Titel „Astronomie und Raumfahrt auf Banknoten“ nimmt der Referent Thomas Jahre ab 19 Uhr das Publikum mit auf eine ebenso ungewöhnliche wie faszinierende Entdeckungsreise.

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Astronomie – oft als eine der ältesten Wissenschaften der Menschheit bezeichnet – übt seit jeher eine besondere Faszination aus. Der Blick in den Sternenhimmel weckt Neugier und Staunen: zunächst mit dem bloßen Auge, später mit immer leistungsfähigeren Fernrohren – und seit mehr als 75 Jahren auch mit Raumsonden, Satelliten und bemannten Missionen.

Diese Begeisterung spiegelt sich in vielen Medien wider: in Büchern, Zeitschriften und Filmen – ebenso auf Briefmarken und Münzen. Weniger bekannt ist jedoch, dass auch Banknoten erstaunlich zahlreiche Bezüge zur Astronomie und Raumfahrt aufweisen. Sie zeigen Porträts berühmter Astronomen und Astronominnen, historische und moderne Beobachtungsinstrumente sowie Motive von Raumfahrzeugen, Sternbildern und Himmelskarten.

Der Vortrag, so heißt es in der Vorankündigung, präsentiert eine große Auswahl solcher Beispiele und macht deutlich, wie vielfältig wissenschaftliche Themen in der Gestaltung von Geldscheinen weltweit aufgegriffen wurden. Rechnet man zusätzlich Notgeld sowie Fantasie- und Souvenirnoten hinzu, umfasst die zugrunde liegende Sammlung inzwischen über 300 Scheine.

„Freuen Sie sich auf einen bildreichen und überraschenden Streifzug durch Astronomie und Raumfahrt – erzählt anhand von Banknoten aus aller Welt“, wirbt Thomas Müller vom Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg für einen Besuch.

Der Eintritt kostet sechs Euro für Erwachsene sowie 4,50 Euro für Schüler und Studierende. Eine Voranmeldung zum Vortragsbesuch in der Sternwartestraße 32 in Neufang ist nicht erforderlich.