Sonneberg Ausflug in wundersame Welt

Bei einer Märchenlesung kommt am Donnerstag die Geschichte vom Sonneberger Reiterlein im Bismarckstraßen-Atelier zu Gehör.

Elke Gruner hat ein Faible für Märchen. Foto: privat

Für Donnerstag, 6. November, macht der Verein „Akademie der Kinder der Weltspielzeugstadt“ aufmerksam auf eine gemeinsame Veranstaltung mit der Königseer Märchenfee Elke Gruner. Beginn ist um 15 Uhr im Atelier in der Bismarckstraße 37. Angeregt von Akademie-Gründerin Regina Trutzl hat sich Gruner daran gemacht, die Geschichte des Kunstmärchens „Der Sonneberger Reiter“ für Kindergärten und Grundschulen aufzuarbeiten. Nun liege eine erste gedruckte Kleinserie vor, so Trutzl.

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„Schon als kleines Mädchen fesselten mich die Märchen mit ihren fantasievollen Tieren und Menschen, ihren verzauberten Landschaften und ihrem immer guten Ausgang der Erzählungen. Auch als Lehrerin machte ich es mir zur Aufgabe, den Kindern die Märchen und Sagen unserer Märchenerzähler so lebendig und faszinierend wie nur möglich, nahezubringen“, so Gruner. Das „Sonneberger Reiterlein“ für Kinder derart zu gestalten, dass diese es in ihrer Komplexität verstehen und lieben können, lautete das Anliegen. „Wer die Erzählung, ursprünglich von Jochen Wiesigel geschrieben, kennt, wird verstehen, dass dies keine leichte Sache war“, so Gruner. „In vielen Stunden tauchte ich in die wundersame Welt des kleinen Hans aus einer Köhlerfamilie ein, begleitete ihn bei seiner Suche nach der Quelle seines Flüsschens Röthen, stillte mit ihm den Hunger nach Antworten zu all seinen Fragen des Lebens, bestand mit ihm die drei Prüfungen zum Tor der Welt, die ihn wieder nach Hause führten. Auch die Entstehung und das Geheimnis um das Sonneberger Reiterlein erlebte ich hautnah.“

Nach den Vorarbeiten ist die Mankebacherin nun stolz, die Erzählung am Donnerstag in Sonneberg als Märchenlesung darbieten zu können. Als besondere Erinnerung entstand dabei das Märchenbuch zum Mitmachen – „für die besondere und ganz persönliche Erinnerung an das Sonneberger Reiterlein“, so Gruner