Sonnebad startet Osteraktion Auf zur Suche nach den goldenen Eiern

„Hasi“ und „Sonni“ haben ihre Kostüme schon mal anprobiert und zeigen die Osterkörbchen. Foto:  

Am Ostersonntag sollte man mit offenen Augen durch die Stadt gehen, denn irgendwo zwischen Sonnebad und Museum hat Nina Friedrich und ihr Team „Schätze“ versteckt.

Sonneberg - Das zweite Ostern ohne richtig feiern, Spaß haben oder sich mit anderen treffen steht ins Haus. So richtig freuen mag man sich nicht, denn immer noch herrscht Lockdown und ist vieles, was man gerade an diesem Wochenende sonst unternommen hat, nicht möglich. Von wegen mal schön in einer Gaststätte essen gehen oder mal einen ganzen Tag im Sonnebad genießen. Nichts geht. Man muss auch in diesem Jahr zuhause bleiben und es sich da schön machen. Schließlich soll wenigstens ein bisschen Stimmung dieses Frühlingsfestes herrschen. Deshalb haben sich verschiedene Leute etwas einfallen. Auch das Team vom Sonnebad.

„Wir haben ja leider immer noch geschlossen“, bedauert nicht nur Badchefin Nina Friedrich. In den letzten Jahren – bis auf 2020 – schaute immer der Osterhase in der Einrichtung vorbei und verteilte kleine Überraschungen. Für den passenden Osterschmuck hatten im Vorfeld die Mädchen und Jungen aus verschiedenen Kindergärten der Stadt gesorgt und das Haus mit ihrer selbst gebastelten Deko ausgestattet. Die Kleinen hatten dabei ihren Spaß und den Großen, die später die Einrichtung besucht haben, hat es immer gefallen. „Alles nicht machbar in diesem Jahr“, sagt Nina Friedrich. Statt vieler Gäste, die schwimmen und im Wasser toben wollen, herrscht gähnende Leere. Fast schon gespenstisch. Aber wie alle anderen auch, kann man an dieser Situation nichts ändern. Solange Corona noch wütet, muss man das Beste daraus machen. „Wir überlegen eigentlich ständig, was wir noch verbessern oder anders machen können“, erklärt Nina Friedrich. Die Idee, einen Mutter-Kind-Raum einzurichten, hat man bereits in die Tat umgesetzt und auch geputzt ist alles.

Immer wieder hatte man gehofft, dass man schon bald wieder öffnen darf. „Das ging ja nach dem ersten Lockdown mit einem Hygienekonzept auch“, erinnert die Badleiterin. Aber leider erfüllte sich dieser Wunsch nicht. „Zu Ostern müssen wir aber was machen“, war man sich im Team einig. Gemeinsam hat man überlegt und auch etwas gefunden. „Wir starten eine kleine Schatzsuche“, entschied man sich.

Neben dem Maskottchen „Sonni“ hat sich auch „Hasi“ schon sein Kostüm gesucht und probiert es an. „Passt“, ist die Badleiterin zufrieden. Neben ein paar Frühblühern, mit denen sie die Pflanzkästen an der Freizeiteinrichtung bestücken will, hat sie noch ein paar andere Kleinigkeiten passend zum Frühlingsfest gekauft. „Und drei goldene Ostereier“, hebt sie hervor.

Die werden am Ostersonntag, 4. April, irgendwo in der Innenstadt versteckt. „Das kann überall zwischen Sonnebad und Museum sein“, macht sie neugierig. Wer sie findet, darf sich auf Überraschungen freuen. „Was wird natürlich noch nicht verraten“, ist man sich einig. „Aber es ist etwas Schönes, das man auf jeden Fall gebrauchen kann“, trösten sie. Bei hoffentlich schönem Wetter sind am Sonntag sicher einige Familien in der Innenstadt unterwegs und werden mit etwas Glück fündig. „Wir drücken alle die Daumen“, sagen die Mitarbeiter.

Selbstverständlich sind auch „Sonni“ und „Hasi“ am 4. April anzutreffen. Sie werden zusammen durch die Stadt schlendern und so dafür sorgen, dass zumindest ein bisschen Osterstimmung aufkommt. „Sie sind auf keinen Fall zu übersehen“, ist sich Nina Friedrich sicher.

Im Moment weiß zwar noch keiner, wann das Sonnebad wieder seine Pforten öffnet. „Aber wir hoffen natürlich schon bald“, sagt sie. Neben den „normalen“ Schwimmgästen, die regelmäßig kommen, warten auch die Mädchen und Jungen, die einen Schwimmkurs absolvieren möchten, schon sehnsüchtig darauf. „Sie wollen doch endlich losgelegen und ihr Seepferdchen machen“, weiß sie von zahlreichen Anrufen. Bis jetzt muss man aber immer wieder vertrösten. Genau wie die Rehasportler. Auch sie mussten ihre Trainingseinheiten unterbrechen und möchten so schnell wie möglich weitermachen, schließlich geht es hier um die Gesundheit.

Wer möchte, kann sich aber schon jetzt einen Gutschein für eins der Angebote im Sonnebad sichern. Vielleicht braucht man ja noch eine Kleinigkeit fürs Osternest? Das geht entweder per Telefon unter 03675/406666 oder per Email an info@sonnebad-sonneberg.de. „Man kann auch auf den Anrufbeantworter sprechen“, rät Nina Friedrich und verspricht, dass man auf jeden Fall zurückruft. Vielleicht braucht man ja noch ein Geschenk. Dazu passend kann sie den Plüsch-Sonni empfehlen, der als Maskottchen nicht nur kleinen Badegästen gut ankommt.

 

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