Ins Schwitzen gekommen ist Mario Voigt (CDU) an diesem Mittwoch schon. Nicht nur wegen des heißen Sommers, sondern auch angesichts der vielen Zahlen, Fakten und Pläne, die ihm und seinem Team von der Thüringer Staatskanzlei vorgestellt wurden. Der Ministerpräsident war bei seinem ersten Besuch als Regierungschef vor allem eines – ein aufmerksamer Zuhörer. Zunächst berichtete ihm Bürgermeister Fabian Giesder (SPD) über die geplante Neugestaltung des Meininger Bahnhofareals. Das Gebäude sei von der Deutschen Bahn einst ohne Wissen der Stadt an einen russischen Eigentümer veräußert worden. Das Ergebnis: Das Haus wurde nicht saniert und schaut zumeist noch schlimmer als in DDR-Zeiten aus.