Sommerschließzeit in Arnstadt Großreinemachen im Bad

Berit Richter
Sophie Haak und Mathias Adelmann machen sauber. Foto: Berit Richter

Im Arnstädter Sport- und Freizeitbad wird gerade geputzt und gewartet, was das Zeug hält. Ab 1. Juli soll das Bad wieder für Besucher geöffnet werden.

Reges Treiben herrscht an diesen Tagen im Sport- und Freizeitbad Am Wollmarkt, obwohl dieses gar nicht für Besucher geöffnet ist. Denn an allen Ecken wird gesäubert, gewartet, kontrolliert und gegebenenfalls repariert. „Einmal im Jahr haben wir unsere Revision“, erklärt Badchefin Annette Engel-Adlung.

Diese ist nicht nur Vorschrift sondern auch Notwendigkeit. „Viele Besucher können sich sicher gar nicht vorstellen, welcher Belastung die Technik ausgesetzt ist, wenn hier täglich 400 Leute kommen“, fügt sie noch an. Denn vor allem über die sozialen Netzwerke musste sie sich einige Kritik anhören, wieso denn das Bad nun schon wider schließe, wo man doch erst im Winter aufgrund der Corona-Auflagen monatelang geschlossen hatte.

Termine vereinbart

„Unsere Technik muss gehegt und gepflegt werden“, ergänzt Mathias Adelmann, der mit seinem Team genau das tut, um sicher zustellen, dass die nächsten zwölf Monate dann wieder alles reibungslos läuft. Schließlich hat so manche Anlage im Bad mittlerweile 23 Jahre auf dem Buckel und einen Ausfall möchte niemand riskieren. Schon vor Monaten wurden die Termine mit den notwendigen Firmen vereinbart, damit jetzt alles schnell gehen kann.

Die Liste, der nun erfolgenden arbeiten ist lang. Das Wenigste davon wird den Badgästen auffallen, wenn sie wiederkommen. Denn vieles spielt sich hinter den Kulissen ab oder im Falle das Arnstädter Bads eher unter ihm, nämlich im Keller, wo die Technik steckt. „Zum Beispiel werden die Filter gereinigt“, erklärt Mathias Adelmann.

Aus den Becken wurde das Wasser abgelassen, um kaputte Fließen austauschen und neue Silikonfugen legen zu können. Außerdem werden sie grundlegend gereinigt. Auch die Schwallwannen und Beckenumläufe bekommen eine umfassende Reinigung verpasst. „Unsere Anlage wird überholt und alles kontrolliert, bis hin zu einem defekten Fön, den wir ausgetauscht haben“, erklärt Mathias Adelmann.

Öffnung ab 1. Juli

Genutzt wird die Schließzeit zudem für Weiterbildungen der Mitarbeiter zum Thema Verkehrssicherheit und zu den neuen Anforderungen fürs Seepferdchen. „Bis jetzt liegen wir mit den Arbeiten gut im Zeitplan und sind uns unliebsame Überraschungen erspart geblieben“, sagt Annette Engel-Adlung.

Bleibt es so, dann soll das Bad ab dem 1. Juli wieder für Besucher öffnen. Bis dahin bist noch einiges zu tun, zum Beispiel müssen die Becker wieder befüllt werden.

 

Bilder