Zudem nutzt China Kohle, um über bestimmte Verfahren Chemikalien oder Gas herzustellen. Damit kann das Land aus dem im Überfluss vorhandenen Rohstoff zum Beispiel Stoffe für die Produktion von Alltagsproduktion aus Plastik erzeugen, für die sonst etwa Öl benötigt wird. Denn bei Erdöl ist China auf Importe angewiesen.
In der Kohleverstromung schätzen manche Experten mittlerweile, dass China ein Plateau erreicht haben könnte. 2025 produzierte China laut Crea erstmals seit Jahrzehnten weniger Strom aus Kohle als im Vorjahr.
Mehr Batteriespeicher
Parallel baut die Volksrepublik große Batteriespeicher rasch aus, um Strom aus grüner Energie rund um die Uhr verfügbar zu machen. China ist bereits führend im Bau von Batterien. Der Boom in Künstlicher Intelligenz wird laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua den Ausbau von Batteriespeichern im laufenden Fünfjahresplan bis 2030 weiter befeuern.
Im ersten Quartal kamen laut Daten der Energiespeicher-Vereinigung Chinas eigenständige Energiespeichersysteme mit einer Kapazität von 23 Gigawattstunden hinzu - ein Anstieg um 205 Prozent verglichen mit demselben Vorjahreszeitraum.
Zum Vergleich: Deutschland nahm laut dem Bundesverband Solarwirtschaft im selben Zeitraum zwei Gigawattstunden an neuer Speicherkapazität in Betrieb. Rechnet man mit durchschnittlich 3,3 Kilowattstunden Stromverbrauch am Tag für einen Einpersonenhaushalt, würde eine Gigawattstunde Strom für rund 300.000 Haushalte reichen.