Walter Steiner war als Skispringer einfach zu gut. In seinen besten Tagen sprang der Schweizer so weit, dass er über die kritischen Punkte der Schanzen hinausflog – in den flachen Bereich; dahin, wo es wehtut. Um nicht permanent die Gefahr eines Sturzes in Kauf nehmen zu müssen, verkürzte der kraftvolle Abspringer oft freiwillig den Anlauf – eine Praktik, heute undenkbar im Skispringen.