Skispringen Heßler fliegt, Görlich fehlt

Olympiastarterin: Pauline Heßler aus Lauscha. Foto: dpa/Daniel Karmann

Der Auftakt zum Sommer-Grand Prix erfolgt an diesem Wochenende im polnischen Wintersportzentrum Wisla.

Von Ulrich Klemm

Man kann es sich angesichts der momentan herrschenden Temperaturen gar nicht so richtig vorstellen, doch am heutigen Freitag beginnt in Form der Sommer-Grand-Prix-Serie tatsächlich das offizielle Vorgeplänkel für die neue Saison im Skispringen. Vier Stationen für die Frauen und Männer gibt es – im polnischen Wisla (22. bis 24. Juli), im französischen Courchevel (5. bis 7. August), im rumänischen Rasnov (16. bis 18. September) und zum Abschluss am 1. und 2. Oktober auf der mit Matten belegten Klingenthaler Vogtlandschanze.

Für das Auftaktspringen der Serie bei den Frauen hat Bundestrainer Maximilian Mechler vier Athletinnen nominiert. Neben Katharina Althaus (Oberstdorf), Selina Freitag (Aue) und Anna Rupprecht (Degenfeld) wird auch die Südthüringerin Pauline Heßler vom WSV 08 Lauscha in Wisla über den Bakken gehen. Ihre Vereinsgefährtin Luisa Görlich, die in der polnischen Skisprunghochburg am Trainingslehrgang teilgenommen hat, lässt den Wettkampf am Wochenende aufgrund einer Familienfeier aus, für die sie von der sportlichen Leitung freigestellt wurde.

Bei den Männern stehen Stephan Leyhe (Willingen), Karl Geiger (Oberstdorf), Pius Paschke (Kiefersfelden) und Andreas Wellinger (Ruhpolding) im Kader. Markus Eisenbichler aus Siegsdorf hat in Wisla trainiert, lässt das Springen jedoch aus Gründen der Belastungssteuerung aus. Philipp Raimund (Oberstdorf) und Constantin Schmid (Oberaudorf) mussten den Lehrgang aufgrund von Corona-Infektionen absagen.

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