Skispringen Felix Hoffmann will sich mehr Zeit lassen

Während sich Philipp Raimund wieder fit fühlt, leidet nun der Suhler an einer Erkältung und wird Sapporo wohl auslassen.

In Olympia-Kleidung: Philipp Raimund (links) und Felix Hoffmann. Foto: Peter Kneffel/dpa

Skispringer Felix Hoffmann vom SWV Goldlauter wird aller Voraussicht auch beim Weltcup in Japan fehlen. Nach einer Kniereizung war der Sechste der Vierschanzentournee vorsorglich aus dem Team genommen und nicht für das DSV-Team beim Weltcup in Zakopane nominiert worden. „Die Pause hat gut getan, es wird von Tag zu Tag besser. Aber mit der Entscheidung zu pausieren, hat sich auch eine Erkältung breitgemacht“, sagte Hoffmann, der sich über mehrere Wochen mit den Knieproblemen herumgeplagt hatte, bei der Einkleidung für die Olympischen Winterspiele in München.

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Höchstwahrscheinlich werde er deshalb wegen der Reisestrapazen und der Zeitverschiebung Sapporo auch noch auslassen, um dann in der nächsten Woche bei der Skiflug-WM in Oberstdorf wieder vollkommen fit antreten zu können.

Sein Zimmer-Kollege Philipp Raimund wiederum kehrt nach überstandener Erkrankung schon in dieser Woche in den Skisprung-Weltcup zurück. Nach eigener Aussage fühlt er sich bereit, am Wochenende in Japan zu starten. Bereits beim letzten Springen der Vierschanzentournee hatte sich Raimund unwohl gefühlt. Danach wurde er von den Verantwortlichen aus dem Kader für den Weltcup am vergangenen Wochenende in Zakopane genommen.

„Ich bin wieder unter den Lebenden. Ich hatte für zwei Tage gut Fieber. Nun habe ich mich aber wieder erholt“, sagte der Oberstdorfer, der wie Hoffmann bei der Olympia-Einkleidung in München zugegen war.