Kein Winter, kein Umsatz, kein gesundes Unternehmen: Mit der einstweiligen Pleite zweier Vorzeige-Skigebiete schickt uns der Klimawandel erstmals eine wirklich fette Rechnung in den Thüringer Wald. Dieser konnte sein Alpinski-Konto bisher mit einer Art meteorologischem Jahresausgleich in den schwarzen Zahlen halten: Schneereiche Winter mit spendablen Skifahrern bringen genügend Reputation und Überschüsse, um auch das Restjahr touristisch zu bespielen und damit Arbeitsplätze und Attraktivität im Tourismus-Business ganzjährig zu erhalten. Nur so ließen sich die stattlichen Invest-Zuschüsse rechtfertigen, die auch nach Steinach und Schmiedefeld fließen.