Viktoria Hansova kann die Zahlen auswendig aufsagen. 350 Euro für ein Paar der speziellen Schuhe mit Eisspikes, 700 Euro für ein Paar Kufen, 50 Euro für eine Rolle Klebeband für den Schlitten. Und so weiter. Wie so viele Wintersportarten ist auch Skeleton kein preiswertes Vergnügen. „Ich lebe aktuell von meinem Sparkonto“, fasst es die 21-jährige Schmalkalderin, auf einer der Sitzbänke im Flur des Sportgymnasiums Oberhof (SGO) sitzend, zusammen.