Skeleton-WM in Altenberg Starker vierter Platz für Griebel

Vierte nach vier Läufen: Sophia Griebel. Foto: /Ulrich Gamel/kolbert-press/Imago

Edelmetall verpasst, trotzdem gut gefahren: Die Südthüringerin Sophia Griebel beendet die Skeleton-WM in Altenberg auf Rang vier.

Altenberg - Haarscharf am Podest vorbei: Sophia Griebel aus Erlau im Landkreis Hildburghausen haben bei der Skeleton-WM in Altenberg winzige zwei Hundertstelsekunden zur Bronzemedaille gefehlt. Nach vier Läufen landete die 30-Jährige auf dem undankbaren vierten Platz, den sie gemeinsam mit der zeitgleichen Russin Alina Tararischenkowa einnahm. Insgesamt darf Griebel mit ihrem Auftritt bei der WM jedoch zufrieden sein, denn sie hatte im Herbst die Qualifikation für das deutsche Weltcup-Team verpasst und konnte die teilweise unbefriedigend verlaufene Saison nun mit einem starken Resultat abschließen.

Gold ging an Titelverteidigerin Tina Hermann (Königssee), die den ersten Lauf verpatzt hatte, sich dann aber kontinuierlich steigerte. Die 28-Jährige verdrängte ihre Teamrivalin Jacqueline Lölling (Brachbach) im letzten Durchgang noch auf den zweiten Rang. Dritte wurde die Russin Jelena Nikitina. Junioren-Weltmeisterin Hannah Neise aus Winterberg komplettierte als Siebte das gute deutsche Ergebnis.

 

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