Skeleton Grotheer fährt auf Platz fünf

Jens Marx
Schnell in der Bahn, nicht schnell genug am Start: Christopher Grotheer. Foto: dpa/Stefan Adelsberger

Felix Keisinger wird bester Deutscher beim Weltcup in Innsbruck, Felix Seibel aus der Oberhofer Trainingsgruppe muss mit Rang 13 zufrieden sein.

 
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Felix Keisinger hat mit Platz drei beim Skeleton-Weltcup in Innsbruck/Igls seinen ersten Podestplatz in diesem Winter verbucht. Der 25-Jährige vom WSV Königssee hatte am Freitag nach zwei Läufen 0,32 Sekunden Rückstand auf den siegreichen britischen Weltmeister Matt Weston. Zweiter wurde der Südkoreaner Jung Seunggi. Peking-Olympiasieger Christopher Grotheer aus Erlau, der für den BRC Thüringen startet, landete trotz guter fahrerischer Leistung auf Rang fünf und musste seine Weltcup-Gesamtführung daraufhin knapp dem Südkoreaner überlassen. „Am Start war ich einfach zu weit weg“, sagte Grotheer. 

Hocherfreut zeigte sich hingegen Keisinger, der in den vergangenen Jahren sogar aus dem Weltcup-Team geflogen war. „Es sind jetzt drei Jahre vergangen, als ich im Weltcup das letzte Mal auf dem Podest stand. In einer Zeit, wo ich in der zweiten Liga oft nur sang- und klanglos hinterhergefahren bin. Ich bin überglücklich, dass es mit den Trainern und den Leuten am Material wieder in die richtige Richtung geht und sie mich nie haben hängen lassen“, sagte Keisinger. Felix Seibel, der in Oberhof trainiert, landete mit größerem Rückstand auf dem 13. Rang. Der Altenberger Axel Jungk wurde Siebter.

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