Skeleton Griebel verpasst Qualifikation für Weltcup-Team

Fährt vorerst in der 2. Liga: Sophia Griebel aus Erlau. Foto: /Steffen Prößdorf/Imago

Skeletonpilotin Sophia Griebel hat vorerst keinen Weltcup-Startplatz ergattert. Christopher Grotheer, ihr Vereinskollege vom BRC Thüringen, ist bei den Weltcups dabei.

Yanqing - Schlechte Nachrichten für Skeletonpilotin Sophia Griebel: Die 31-jährige Südthüringerin hat bei den zwei Ausscheidungsrennen auf der Olympiabahn in Yanqing bei Peking das Ticket für die deutsche Weltcup-Mannschaft verpasst. Da-mit sind ihre Chancen, sich für die Olympischen Spiele in China (4. bis 20. Februar) zu qualifizieren, deutlich gesunken. Bundestrainer Christian Baude aus Zella-Mehlis berief neben der gesetzten Weltmeisterin Tina Hermann (Königssee) auch die Qualifikationssiegerin Hannah Neise (Winterberg) und Vize-Weltmeisterin Jacqueline Lölling von der RSG Hochsauerland ins Weltcup-Team.

Enttäuscht zeigte sich Baude von den zeitlichen Abständen. „Jacqueline und Sophia sind zu weit von den anderen beiden entfernt“, sagte Baude im Hinblick auf die klar besseren Fahrzeiten von Neise und Hermann. Gleichzeitig ließ er durchblicken, dass bei einigen Pilotinnen und Piloten der nervliche Druck eine nicht unwesentliche Rolle gespielt habe.

Das deutsche Weltcup-Trio bei den Männer bilden Weltmeister Christopher Grotheer (BRC Thüringen), der Sachsen Axel Jungk (Oberbärenburg) sowie Alexander Gassner aus Winterberg. Felix Keisinger (Königssee) wird wie Griebel zunächst im zweitklassigen Intercontinental-Cup starten.

Sollte jemand aus der Weltcupmannschaft leistungstechnisch abfallen, das Trainerteam nicht überzeugen oder sich verletzen, sind laut Baude jederzeit Wechsel möglich. Die Weltcupsaison beginnt am 19. November in Innsbruck-Igls.

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