Singen und bringen Segen Sternsinger sind im Ilm-Kreis unterwegs

Sie singen Lieder und sprechen den Segen: Die Sternsinger ziehen derzeit durch den Ilm-Kreis. In Ilmenau gibt es in diesem Jahr eine besondere Aktion – wer will, kann sich den „Sternsingersegen to go“ abholen.

So sah es aus, als 2024 die Sternsinger entsandt wurden. Foto: Stefan Eisenhut

Dieser Tage ziehen in allen 27 deutschen Bistümern wieder die Sternsinger von Tür zu Tür, um Lieder zu singen, den Segen zu den Menschen zu bringen und Geld für den guten Zweck zu sammeln. Auch im Ilm-Kreis sind die Kinder aktuell unterwegs.

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Bei der 67. Aktion Dreikönigssingen 2025 stehen die Kinderrechte im Mittelpunkt der Sternsingeraktion, informiert die Pastorale Pfarrbeauftragte Claudia Wanierke. So laute das Leitwort „Erhebt Eure Stimme! Sternsingen für Kinderrechte“.

Beispielländer der Aktion rund um den Jahreswechsel seien Kenia und Kolumbien, inhaltlich drehe sich alles um das Thema Kinderrechte.

Im Ilm-Kreis sind derzeit verschiedene Sternsingergruppen unterwegs, sie gehen durch die Orte, besuchen die Bewohner in Häusern und Wohnungen. So hätten die Kinder im vergangenen Jahr etwa 10.500 Euro im Landkreis gesammelt.

Als neue Aktion planen die Kinder diesem Jahr in Ilmenau eine Aktion am Apothekerbrunnen in der Innenstadt. Am kommenden Dienstag, 7. Januar, stehen dort Sternsinger von 15.30 bis 16.30 Uhr bereit. Sie singen ihre Lieder und sprechen den Segen. Interessierte können dort vorbeischauen, für die Projekte spenden und sich den„Sternsingersegen to go“ mitnehmen. Auch der Oberbürgermeister habe sich angekündigt, freut sich Claudia Wanierke.

2024 kamen 46 Millionen Euro zusammen

Bei der 66. Aktion zum Jahresbeginn 2024 hatten die Sternsinger laut Claudia Wanierke rund 46 Millionen Euro gesammelt. Damals stand Amazonien, die „grüne Lunge der Erde“, im Fokus. In 7622 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten hatten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Aktion beteiligt.

Rund 1,36 Milliarden Euro hätten die Sternsinger seit dem Aktionsstart 1959 gesammelt. Mit dem Geld würden Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert. Träger der bundesweiten Aktion sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).