Silvesterfeuerwerk Auch Brotterode lässt es krachen

Über der Werratalgemeinde Wernshausen (Schmalkalden-Meiningen) hielt sich das Feuerwerk vergangenes Jahr in Grenzen. Dafür soll es dieses Jahr in Brotterode krachen. Foto: Sascha Willms

Nach Hildburghausen wird es nun auch in Brotterode (Schmalkalden-Meiningen) am Silvesterabend ein Feuerwerk geben. Bürger und Unternehmer haben dafür zusammengelegt, heißt es aus dem Rathaus. Bereits um 18 Uhr soll in der Skisprungarena gezündet werden.

Brotterode-Trusetal - „Silvester ganz ohne Feuerwerk? Das geht doch nicht“, zitiert Kay Goßmann, Bürgermeister von Brotterode-Trusetal, Bürger und Unternehmer seiner Stadt, die sich an ihn wandten. Kurzfristig hätten sie das Geld für ein professionelles Feuerwerk über der Bergstadt zusammengelegt. Gezündet werden soll es kinderfreundlich schon um 18 Uhr in der Skisprungarena. Die Raketen seien deshalb von fast jeder Stelle in Brotterode gut zu sehen, versprach das Stadtoberhaupt. Für die Realisierung konnte der Meininger Pyrotechniker Rainer Apel gewonnen werden, der bereits seit 30 Jahren in der Branche tätig ist. Auch in Brotterode sei er schon viele Male zu Gast gewesen.

„Wir freuen uns über dieses kleine Stück Normalität in einer Zeit, die aus einer Vielzahl von Einschränkungen geprägt ist und mit Sicherheit viele Kinderaugen zum Glänzen bringen wird. Jeder, der Lust hat, kann gern nach Brotterode kommen und sich das Feuerwerk anschauen. Einzige Bitte ist, das pandemiebedingte Abstandsgebot zu beachten“, sagte Kay Goßmann.

Erst Anfang der Woche hatte die Nachricht eines professionellen Silvesterfeuerwerks in Hildburghausen für Aufsehen gesorgt. In ersten Reaktionen lehnten mehrere Bürgermeister die Variante für ihre Kommunen aber ab.

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