In einem Waldstück nahe Meiningens, versteckt hinter einer 40 Zentimeter dicken und zwei Tonnen schweren Stahltür, beginnt der Arbeitstag von Rainer Apel dort, wo für andere das Jahr endet. Der Bunker stammt aus Kaiserzeiten, ein ehemaliger Munitionsbunker des Militärs, gebaut aus 50 Zentimeter starkem Stahlbeton, mit meterdicken Decken und ohne jedes Zugeständnis an Gemütlichkeit. Heute ist er Produktions- und Lagerstätte des ältesten Feuerwerk-Fachbetriebs Thüringens. Tonnen von Pyrotechnik stapeln sich hier ordentlich sortiert, getrennt nach Nettoexplosivmasse, exakt nach Vorschrift.