Schmiedefeld - Die gute Seele der Seniorenbetreuung in Schmiedefeld, Jutta Stubenrauch, wurde nach rund 25 Jahren im Ehrenamt verabschiedet. Im Rahmen der jüngsten Ortsteilratssitzung wurde ihr Dank gesagt.
Jutta Stubenrauch kümmerte sich einem viertel Jahrhundert um die Seniorenbetreuung in Schmiedefeld. Altersbedingt hört sie auf. Einen Nachfolger gibt es noch nicht.
Schmiedefeld - Die gute Seele der Seniorenbetreuung in Schmiedefeld, Jutta Stubenrauch, wurde nach rund 25 Jahren im Ehrenamt verabschiedet. Im Rahmen der jüngsten Ortsteilratssitzung wurde ihr Dank gesagt.
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Anfang der 1990er Jahre war sie im kommunalen Dienst beschäftigt und war ab Mitte der 1990er Jahre mit der Betreuung der Senioren von Schmiedefeld betraut. Sie organisierte monatliche Treffen im Gasthaus „Zwei Linden“, immer bereichert mit einem Thema, sei es Gesundheitsvorsorge, Pflege, Ernährung, zur Ortsgeschichte.
Sie war es auch, die bei vielen Senioren das Interesse am Basteln geweckt hat. Mit ihren monatlich organisierten Bastelnachmittagen für Rentner fand sie großen Zuspruch. Da auch jüngere Interesse an dieser kreativen Arbeit zeigten, wurden weitere Basteltermine in das monatliche Veranstaltungsprogramm aufgenommen. Sowohl Kinder als auch Urlaubsgäste konnten sich angesprochen fühlen. Was sie an die Bastelfreunde weitergab, musste sich Jutta Stubenrauch zum Teil selber erst aneignen. Deshalb besuchte sie Kurse in Arnstadt, Ilmenau, Sonneberg, Hinternah und Benshausen. Die Basteltermine bedurften neben der eigenen Weiterbildung immer sehr umfangreicher weiterer Vorbereitungen. Solle es etwas Außergewöhnlich werden, so mussten auch die Materialien teilweise sehr außergewöhnlich sein und es waren Vorarbeiten wie knifflige Zuschnitte zu treffen.
Die rüstige und agile Jutta Stubenrauch organisierte ab Mitte der 2000er Jahre jährlich mehrere Busfahrten. Viele, die daran teilnahmen, schwärmen heute noch davon.
Die Betreuung der Rentner erfolgte zum Schluss im Hotel „Endspurt“ dem späteren Hotel am Eisenberg. Um diese Treffen durchführen zu können, mussten Gäste eingeladen werden, die Unterhaltsames und Informatives weitergaben. Arztvorträge, Informationen von der Leiterin der Schmiedefelder Apotheke, kirchliche Themen, kleine Programme durch die Kindergartenkinder erfreuten über all die Jahre die Senioren des Ortes. hum